CAPTAIN MARVEL 1: Wer hat an der Uhr gedreht?

Eine berechtigte Frage! Denn in der neuen Solo-Serie unserer lieben Carol aka Captain Marvel verfliegt die Zeit nach einem beherzten Sprung durch ein Portal plötzlich viel schneller, als ihr lieb ist. Eben noch wollte sie (widerwillig!) ein Interview geben, schwupps, greift plötzlich ein Schurke an, der buchstäblich von gestern ist. Eigentlich aus den 70ern, aber mit einem Frauenbild "gesegnet", das man locker in den 50ern verorten könnte: Nuclear Man. Seine Backstory ist schon ein wenig absurd, er herrschte über die Welt Machus und verdammte dort Frauen zu einem Dasein als Sklavinnen. Wahnsinn. Denkt sich auch Captain Marvel, zumal der gute Macho Man (Pardon, Freudscher Verschreiber) sich ausgerechnet Carol als perfekte Mutter seiner zukünftigen Kinder auserkoren hat. Ihhhh!

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BATGIRL Megaband 3: Die böse alte Zeit

Mich beschleicht das dunkle Gefühl, dass DC sich noch nicht ganz entschieden hat, wohin die Reise mit Batgirl eigentlich gehen soll. Nach dem erwachsenen Look und Auftreten bei New 52 wurde alles schlagartig viel bunter und peppiger aufgezogen. Batgirl sorgte im Außenbezirk Burnside für Recht und Ordnung und traf dabei auch mal auf GegenspielerInnen, die aussahen, als ob sie Freitagabends Touristen auf der Reeperbahn in Karaoke-Bars locken oder jeden Moment von Siegfried und Roy adoptiert werden könnten. Aber damit ist jetzt Schluß! Jetzt wird es wieder ernst! Und damit auch offiziell an New 52 angeknüpft. Ihr erinnert euch an die Ereignisse der New52-Reihe? Nicht? Macht nüscht, ihr werdet hier gut abgeholt. 

Aber ihr erinnert euch bestimmt noch an Barbaras psychopathischen Bruder James Jr., der völlig zu Recht das schwarze Schaf der sonst so rechtschaffenden Familie genannt werden kann, oder? Und jetzt ratet mal, wer wieder eine größere Rolle in Barbaras Leben einnimmt..? Richtig!

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Batman & Aquaman: Zwei Männer. Eine Odyssee.

Na gut, ich gebe es ja zu: Batman und Aquaman sind nicht zusammen unterwegs, dementsprechend müsste es ja eigentlich heißen "Zwei Männer, zwei Odyssees." Oder Odysseen!? Hilfe! (Laut DUDEN.de tatsächlich Odyseen!)

Der eine (Aquaman) ohne Erinnerung an sein bisheriges Leben, angespült im Nirgendwo. Der andere unterwegs in einer vergessenen Welt, auf der Suche nach der Wahrheit. Obwohl, die suchen ja eigentlich beide. Trotzdem hat mich eine Geschichte begeistert und die andere eher verwirrt zurückgelassen....

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X-23 / 2: Hasta la vista, Schwester!

Hach, wie heißt es doch? Man soll eine Comicserie beenden, wenn es am schönsten ist? Schnüff... Wobei, eigentlich muss ich erstmal gestehen: So gut X-23 von Mariko Tamaki auch ist, X-23 von Tom Taylor fand ich insgesamt noch besser (liegt höchstwahrscheinlich daran, dass es mehr Szenen mit Jonathan und mehr Gags gab, ich bin einfach zu durchschauen ¯\_(ツ)_/¯

Aber was soll's, Tamaki macht ebenfalls einen prima Job und führt die Serie solide und mit Herzblut weiter. Führte! Ist ja nun leider auch schon wieder Schluß nach zwei Bänden. Meh. Aber gut, genießen wir nochmal die letzten Seiten mit Wonne, ist ja wieder einiges los bei unseren zwei Herzchen. Kurz vorab: Im vorliegenden Band liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Gabby. Wer (wie ich) ein großer Fan der kleinen Killermaschine ist, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich persönlich finde den Kniff, der sehr kontrollierten (meistens!) und emotional eher kühlen (meistens!) Laura eine temperamentvolle kleine Schwester ans Händchen zu geben, mehr als großartig. Denn die kleine Gabby hat ein derart großes Herz, da passt nicht nur ein Vielfraß wie Jonathan rein, sondern auch ein ganzer Cyborg!

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FLASH GORDON 2: Gigolo mit Pfeil, Bogen & Space-O-Phone

Weihnachten! Silvester! Und das Beste: Die Zeit dazwischen! Die Zeit, in der man die Seele baumeln und den Lesestapel schrumpfen lassen kann. Dieses Mal habe ich mir sogar einen echten Klassiker vorgeknöpft. Ich wurde gefragt, ob ich nicht mal ein Äuglein auf den guten alten Flash Gordon werfen möchte. Und das wollte ich! Denn ich wollte schon immer wissen, wer der Mann hinter dem berühmten "Flash, ahhaaaaa!" von Queen ist und George Lucas (laut eigener Aussage) Mitte der 70er verfilmen wollte. Durfte er nicht, der Rest ist Geschichte (Stichwort STAR WARS).

Man darf natürlich nicht vergessen, dass FLASH schon in den 70ern ein Klassiker war, denn schon 1934 erblickte der gute Mann das Licht der Comicwelt. Dass man bei einem derart alten Schinken (Pardon!) über einige Klischees stolpert, was Männer- und Frauenrollen angeht, hatte ich ja schon erwartet, aber es wurde NOCH amüsanter, als ich sowieso schon erwartet hatte...

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