ISOLA & West, West, Texas: KamiKATZE!

Stöbert ihr auch manchmal gedankenversunken durch euren Lesestapel und bemerkt dabei Dinge? Ich schon! Zum Beispiel die Tatsache, dass wir sowohl auf der Reise nach ISOLA als auch auf der nach West, West, Texas von einer Katze begleitet werden. Gut, großer schwarz-blauer Tiger auf der einen Seite, kleine weiße Katze auf der anderen, aber nun. Und ich möchte erwähnen, dass ich parallel Schwarzer Leopard, roter Fuchs lese, noch eine (große) Katze, verrückt!

In beiden Fällen geht es um einen Ort, von dem die Protagonistinnen (noch) gar nicht wissen, ob er überhaupt existiert, sie überhaupt heile ankommen UND es geschehen magische Dinge. Das nenne ich mal Gemeinsamkeiten! Trotzdem sind beide Bände so verschieden wie Tag und Nacht. Oder..?

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HALLOWEEN 2019: Monster, Spiralen & schwarze Kätzchen

Ach Halloween, Schmalloween! Es gibt 364 andere Tage im Jahr, die sich mindestens genauso gut zum Schmökern von Horrorgeschichten und -comics eignen, nech? Aber was soll's, ich mag die Idee von Halloween und da die Blätter ja sowieso schon dabei sind, von den Bäumchen zu fallen und es (gefühlt) nach dem Mittagessen schon wieder dämmert (quasi DAWN OF THE DESSERT... Thihi), bietet es sich ja irgendwie an! Und ich merke mal wieder: Manga & Horror, das passt wirklich besonders toll! 

Zunächst habe ich es mir mit MARVEL HALLOWEEN HORROR gemütlich gemacht, immerhin werden einem hier „Monster, Zombies und mehr“ versprochen. Klingt toll! In neun kurzen Geschichten (aus den Jahren 2008, 2009, 2012 & 2018) laden Spider-Man, Daredevil, Dr. Doom & Co uns also zum gruseln ein. Das klappt mal mehr, mal weniger gut.

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WONDER WOMAN 9: Wonder Woman is great again!

Schlägt das Herzchen erstmal für eine Comicfigur, verfolgt man ja in der Regel neugierig ihren Werdegang und die aktuelle Comic-Serie. In der Regel... Da sich Autoren aber abwechseln, passiert es leider eben auch, dass man eine Serie nicht mehr weiterverfolgt, weil sie irgendwann nicht mehr so richtig fetzt. Ärgerlich. Passiert euch das ab und an? Mir schon. Zum Beispiel bei Wonder Woman. Die ersten drei Bände der Rebirth-Reihe habe ich richtig gefeiert, denn Greg Rucka hat der guten Diana zwar ordentlich Ärger, dafür aber auch eine ganz neue, verletzliche Seite beschwert. Toll war das! Aber der gute Rucka war leider so fix wieder weg, wie er gekommen ist. Gnah. Und nach Wonder Woman 5 bin ich dann ausgestiegen.

Aber nun bin ich wieder am Start! Und schwinge begeistert das Lasso! (Innerlich, keine Bange!) Denn mit dem neunten Band der Reihe rauscht frischer Wind in Form von G. Willow Wilson heran, bekannt und greschätzt als Autorin von Ms. Marvel. Hurra! Gut, Ms. Marvel und Wonder Woman haben auf den ersten Blick vielleicht nicht allzu viel gemeinsam, aber dass Frau Wilson ihren Job gut macht, das beweist der vorliegende Band.

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ADVENTURE HUHN: Hühnchen süß, Raupe sauer!

Achtung, Achtung, eine Durchsage an alle Riesen, Drachen und Fantasyreich-Bewohner*innen: Nehmt euch in Acht, versteckt eure Snacks, denn hier kommt euer Alptraum: ADVENTURE HUHN! Huhn? Sagte sie HUHN?! Gut, als Comic-Fans sind wir ja nicht so leicht zu schocken, zumindest nicht (mehr) seit THROG, dem Frosch des Donners. Thihi. Sein klitzekleiner Hammer kann ja auch Blitze beschwören, was mag da erst ein Huhn mit Schwert anrichten?! Nun. So einiges... Leider!

Davon kann die Raupe Susan ein (Klage-)lied singen. Die heimliche Schwester von Gustl aus Das große Krabbeln (1998) träumt nämlich schon seit langem davon, endlich ein wunderschöner Schmetterling zu werden und trotz aller inbrünstiger Träume, Gebete und Schmetterlingsgedanken hat es bis heute einfach nicht klappen wollen. Den letzten Funken Hoffnung zerstört schließlich das umherfliegende Schwert ihrer Freundin Adventure Huhn, welches ihren Kokon und damit jede Hoffnung auf die lang ersehnte Metamorphose zerstört. Förmlich zerschmettert! Gut, war ein Unfall, aber trotzdem ärgerlich. Und nun? Nun braucht Susan Seide für einen neuen, freshen Kokon und man munkelt, die soll es in Froschbach geben...

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DER MANN, DER LACHT und WER ZULETZT LACHT: Ein Joker kommt selten allein

Von links nach rechts: Wer zuletzt lacht / Joker Special / Der Mann, der lacht
Von links nach rechts: Wer zuletzt lacht / Joker Special / Der Mann, der lacht

Nun, ist ja auch kein Wunder, dass die Joker-Bände gerade wie wild in die Regale purzeln. Erstens feiern wir dieses Jahr Batmans 80. Geburtstag (habe einen Muffin für die Fledermäuse rausgehängt) und zweitens spricht ja sowieso gerade gefühlt JEDER über den Joker. Gut, aktuell zwar über Joaquin Phoenix als Joker, aber das ist doch ein guter Grund, um auch mal wieder bei der Oldschool-Comic-Version vorbeizuschauen, oder? Denn wie so oft stellt man erstaunt fest: einige Comics altern besser als andere. Verrückt!

Eher schlecht gealtert ist für mich BATMAN/JOKER: WER ZULETZT LACHT. Was sehr schade ist, denn die Prämisse des Bandes ist so einfach, wie genial: Wie würde der Joker wohl auf die Diagnose reagieren, er sterbe (stürbe? Konjunktiv 1 ist hier richtig, oder? Zu Hilfe!) bald an einem Gehirntumor? NOCH verrückter werden? So bleiben, wie er ist? Ohne groß zu spoilern kann ich euch verraten: Richtig, er geht daraufhin richtig steil. Der Joker hat schließlich schon sein Leben lang in den Abgrund geblickt, auf die letzten Tage kann er auch gleich reinhüpfen. Und alle anderen mitnehmen. So weit, so Joker!

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