APOLLO 11, Juli 1969: Auf zum Mond!

Apollo 11! Der erste Mensch auf dem Mond! Leute! Das ist auch schon wieder 50 Jahre her, verrückt. Und mal ehrlich: Wenn ich mir die Technik zu der Zeit so anschaue, finde ich es fast schon erstaunlich, dass die das 1969 tatsächlich geschafft haben... Die Reise ist aktuell übrigens sehr eindrucksvoll in der Doku APOLLO 11 zu bestaunen, und das in Farbe! Kann ich sehr empfehlen.

Zum 50. Jubiläum habe ich mich natürlich nicht lumpen lassen und mir drei Titel vorgeknöpft, die zu diesem Anlass im Juni und Juli erschienen (bzw. neu aufgelegt worden) sind. Ist ja auch ein richtiger magic moment, der erste Mann auf dem Mond... Pardon, es waren zwei. Da fängt es ja schon an! Und sowieso: Habt IHR euch schonmal Gedanken darüber gemacht, wie es dem dritten Mann so ging, der zwar mit zum Mond geflogen ist, ihn aber nicht betreten konnte? Ich nicht. Ich wusste auch nicht, dass das Rennen zum Mond bereits drei Astronauten das Leben gekostet hat, bevor die Raumkapsel überhaupt nur in die Nähe des Mondes gekommen war. Aber dafür gibt es ja Comics....

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WONDER WOMAN: Erde Eins um Mitternacht

Bekannten und beliebten (Comic-)Figuren einen neuen Anstrich verpassen oder sie direkt in eine alternative Realität verpflanzen? Na klar! Warum auch nicht? Meistens ist das ja sehr erfrischend. Meistens. Aber manchmal will der Funke einfach nicht überspringen. So geschehen bei Wonder Woman: Erde Eins. Zweiter Teil. Den ersten fand ich eigentlich ganz gut, aber der zweite... Puh, schiwerig.

Dabei werden in der Neuinterpretation von Dianas Origin durchaus ein paar frische Pinselstriche gewagt und ein paar spannende Fragen aufgeworfen: Wie würden im Jahr 2019 emanzipierte Frauen wirklich auf Wonder Woman reagieren? Wären sie restlos begeistert oder gäbe es auch kritische Stimmen? Kleiner Spoiler: Gibt es!

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STRANGER THINGS 1: Hello from the other side!

Hello, can you hear me..? Tja, Adele scheint auch schon Erfahrungen mit der Schattenwelt gemacht zu haben. Oder schlechtem Empfang. So oder so: Will aus der Stranger Things-Crew war tatsächlich auf der anderen Seite. Und wir alle wissen seit dem Ende der ersten Staffel: Man kriegt Will zwar aus der Schattenwelt, aber die Schattenwelt nicht aus Will...

Aber was ist eigentlich passiert, während Will auf der anderen Seite war? Wirklich viel gesehen haben wir - von einer blinkenden Lichterkette mal abgesehen - ja nicht von ihm. Zumindest kann ich mich gerade nicht daran erinnern... Ist halt so eine Sache nech, Staffel eins habe ich vor drei Jahren geguckt. Falls ihr also auch nicht mehr ganz zusammen bekommt, wie Will in der ersten Staffel genau abhanden gekommen ist, hier gibt es eine Auffrischung. Ehrlich gesagt habe ich mich sehr auf den Band gefreut, denn ich bin optimistisch davon ausgegangen, dass er mir die Wartezeit bis zum Beginn der dritten Staffel am 4. Juli versüßt. Das hat dann aber leider nicht so richtig geklappt...

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SKIM: Mein Herz, eine kaputte Waschmaschine

Also eins vorweg: Wenn ihr bei den aktuell tropischen Temperaturen eine Comic-Lektüre sucht, die ihr im gleißenden Sonnenschein genießen könnt, dann ist SKIM vielleicht nicht ganz das richtige. So von der Stimmung her... Zumindest NOCH nicht. Denn die Geschichte von Skim aka Kim spielt im Herbst. Vor allem gefühstechnisch. Kim ist nämlich alles andere als ein Sonnenscheinchen. An dieser Stelle wollte ich übrigens noch ein Zitat einbauen, mir kam irgendwie der Satzfetzen "kein Licht leuchtet mir..." in den Sinn, aber beim Recherchieren wurden mir nur Hilfe-Foren für kaputte LED-Lampen vorgeschlagen. True Story.

Na dann eben ohne deepe Lyrik: Skim hat einfach selten gute Laune. Sie ist eher Außenseiterin als Klassensprecherin, ihr Style als Goth und das neu erwachte Interesse an der Wicca-Bewegung (eine naturverbundene, mystische Religion) sprechen ebenfalls für sich. Zumindest für ihre Klassenkamerad*innen. Ihre einzige richtige Freundin versteht sie auch nur so halb und dann stehen dann plötzlich auch noch diese verwirrenden Gefühle im Raum, wenn Kim ihre Englischlehrerin sieht. Und die sieht man als Schülerin ja ziemlich oft...

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CATWOMAN 1: Gebrochene Herzen und Rippen

Hurra! Der neue Catwoman-Sammelband ist da! Weihnachten, Ostern & Internationaler Katzentag in einem! Zumindest für mich. Denn wie ihr vielleicht wisst: Es gibt viele tolle Super- und Antiheldinnen, aber Catwoman war, ist und bleibt meine Nummer eins.

Dementsprechend kann ich mich nach dem Hochzeitsfinale der gebrochenen Herzen wenigstens damit trösten, dass es wieder eine Solo-Catowman-Serie gibt. Davon hat der arme Bruce zwar nüscht, aber nun. Ich war jedenfalls guter Dinge, weil ich den Stil von Joëlle Jones sehr, sehr gerne mag und Lady Killer durchaus meinen Geschmack getroffen hat. Ob die Serie aber auch an meinen Lieblings-Catwoman-Autor Ed Brubaker herankommt oder sogar übertreffen kann..?

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